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Rev'rend Pain gegen Drakullen
Cover MX 40
© Bastei-Verlag
Ein Rev'rend beim Kampf um Waashton
Cover MX 183
© Bastei-Verlag

Die Rev'rends sind eine exklusive Gruppe von religiös-fanatischen Verfolgern aller Auswüchse von Mutationen und Merkwürdigkeiten.

Beschreibung

Der Orden ist auf der ganzen Welt, vor allem jedoch in Meeraka aktiv. Predigend und kämpfend ziehen seine Priester durch die Lande. Ihre bevorzugte Waffe sind Weihwasser und Motorräder. (MX 40, HC 18)

Sie bedienen sich oft technischer Spielzeuge, die meist ausreichen, den ungebildeten Barbaren schwer von ihrer Mission zu beeindrucken und sie als Anhänger zu gewinnen.

Es ist üblich, alte Kampfnamen von verstorbenen Ordensmitgliedern neu zu vergeben. Diese Kampfnamen sind zumeist recht martialisch wie Fury, Rage, Blood, Torture und andere. (MX 40, HC 18)

Glaubensvorstellung

Ihre Glaubensvorstellungen beruhen auf einer stark verzerrten Version des katholischen Christentums, in der mit Gewalt der Kampf gegen Dämonen und Sünder vorangetrieben werden. Dabei gelten Mutanten, egal ob Mensch oder Tier als Dämonen, oder von Dämonen beeinflusst. So heißt es z.B., dass die Drakullen von Luzifer mit den Töchtern des Großen Drachen Dracula gezeigt worden wären. (MX 40) Der von den Rev'rends vertretene Glaube kennt die Dreieinigkeit Gottes, die Gottesmutter Maria und verschiedene Heilige, z.B. die Heilige Therese und auch Rev'rend Pain wird als Heiliger angesehen. (HC 18) Weiterhin gibt es den Prophet Zefanja. (MX 40)

Der Einschlag des Kometen Christopher-Floyd wird als Gottes Werk angesehen, das die Erde von Sündigern reinigen sollte. (MX 40, HC 18)

Neben der Bibel spielt vor allem das Buch Pain eine sehr wichtige Rolle, das in mindestens 13 einzelne Bücher, sowie verschiedene Kapitel und Verse gegliedert ist. Es wurde von Rev'rend Pain verfasst, der hier eine Ordnung der Dämonen und ihrer Bekämpfung aufgestellt hat. (HC 18)

Bekannte Rev'rends

Bekannte Novizen des Ordens

Geschichte

Der Orden der Rev'rends wurde kurz nach dem Absturz des Kometen Christopher-Floyd durch Rev'rend Pain gegründet. (MX 40)

Der lange Weg nach Meeraka

Nach Rev'rend Pains Tod, 2092 in London, wurde sein Leichnam zusammen mit dem von Schwester Therese von Rev'rend Rage in einer langen Odyssee nach Meeraka gebracht. Über mehrere Jahre, und mit mehrfachen Unterbrechnungen der Fahrt, wandten sich der Rev'rend und seine Getreuen schließlich über das Eis gen Westen. Schließlich erreichten der erste Rev'rend Rage, der erste Rev'rend Blood, Arnold, sieben Novizen und fünfzig Bewohner der Holy Mary 2098 das ehemalige Atlanta. Sie sprengten und gruben sich durch mindestens vier Meter Eis und richteten sich in einem der Großraumflugzeuge am ehemaligen Flughafen ein. (HC 18)

2117 war die Siedlung auf und im Eis des ehemaligen Flughafens auf 120 Bewohner angewachsen. Sie bevölkerte inzwischen drei Flugzeugrümpfe. Gegen Ende des Jahres wurde die Gruppe von Sklavenjägern aus Knoxville angegriffen, die Arbeitskräfte für ihr Bergwerk benötigten. Dies begründete eine langjährige Fehde mit den Bewohnern Knoxvilles. Zu dieser Zeit begannen die Rev'rends ihren Glauben in der Welt zu verbreiten und dort gegen Dämonen und Sünder zu kämpfen. (HC 18)

Erst 2449 endete die Fehde mit den Sklavenfängern aus Knoxville, als es den Rev'rends aus Atlanta gelang, in der zweihundertachtzehnten Schlacht Knoxville einzunehmen, dass von den Rev'rends inzwischen den Namen Godswill erhalten hatte. (HC 18)

2517 war Alentaa noch immer Sitz des Ordens der Rev'rends. (HC 18) Im gleichen Jahr machten Matt und Aruula erstmals die Bekanntschaft mit einem Rev'rend, als Rage sie vor Drakullen rettete und anschließend mit nach Godswill nahm. Matt hatte jedoch schon vorher durch Rhian in Philadelphia von den Rev'rends gehört. (MX 40)

Gottesstaat Waashican

Anfang des Jahres 2522 griffen dreizehn der Gotteskrieger erfolgreich Waashton an, sprengten mit Nitro ein Loch in die Stadtmauer, eroberten die Stadt und übernahmen dort für einen kurzen Zeitraum die Macht. Anschließend zogen sie im alten Footballstadion ein, wo sie gleich eine Predigt hielten, zu der viele Einwohner Waashtons erschienen. Doch schließlich wurde es auch den Waashtonern zu bunt, und sie begrenzten sie auf ein kleines Gebiet in der Stadt rund um das Fordtheater, dem sogenannten Waashican.
Bei den anschließenden Widerstandskämpfen gegen die Rev'rends kamen zwei von ihnen ums Leben. In einer Abstimmung wurde außerdem Rev'rend Blood zum Tode verurteilt. Letztendlich wurde das Hauptquartier der Rev'rends von den vereinigten Waashtonern angegriffen. Es kam zu einer mehrtägigen Belagerung, in der ein Waffenstillstandsabkommen ausgehandelt wurde. Darin wurde das Fordtheater und die Ruinen der Nachbarschaft den Rev'rends zugesprochen, wo sie ihren Staat Waashican gründen konnten. Die Rev'rends durften ihre Predigertätigkeit weiter durchführen, wenn sie auf Gewalt verzichteten. Sie mussten die offizielle Regierung von Mr. Black und den Resten des Weltrats anerkennen und alle Gefangenen freilassen. General Arthur Crow wurde zur in Waashton vogelfreien und auf Dauer unerwünschten Person erklärt.
Der erste Erzbischof der neuen Diözese war Rev'rend Rage. (MX 183)

2525 zogen die letzten zwei Rev'rends des Waashican, Rev'rend Rage und Rev'rend Torture mit fünfzig Anhängern aus der Stadt aus, um einen Kreuzzug gegen die U-Men-Fabrik in den Appalachen zu führen. Sie wurden durch den Schuss des Flächenräumers in eine unbekannte Zukunft versetzt. (MX 242)

Das Fordtheater wurde im Zuge des Kampfes gegen den Blob gesprengt. Die Überlebenden flüchteten in den Pentagon-Bunker. Der Waashican war nach der Explosion des Fordtheaters und der Abwesenheit der Rev'rends schließlich aufgelöst. (MX 243) Einige Zeit später wechselten sie in die St. Patricks Church. (MX 353)

Im Juli 2528 eroberte Crootu mit den Jellos Waashton. Im Zuge dessen kamen Rev'rend Arrow, Rev'rend Hollow und Rev'rend Vengeance und weitere Rev'rends ums Leben. Die St. Patricks Church wurde gesprengt. (MX 353)

Spätere Kämpfe

Rev'rend Cruel gelang 2548 die Beschädigung der Transportplattform nach Novis und verhinderte damit die weiteren Evakuierungen der Menschheit, die von der Auslöschung bedroht war, in ein fernes Sonnensystem. (MX 469)